📘 Warum ein Termin der erste Schritt aus den Schulden ist
Johann Tillich • 16. April 2026

Viele Menschen warten zu lange, bevor sie sich Unterstützung holen.

Schulden wachsen, Mahnungen häufen sich – und mit jedem Tag steigt der Druck.

Dabei ist der wichtigste Schritt oft der einfachste:
👉 Ein Gespräch vereinbaren.

🔍 Warum fällt es so schwer, einen Termin zu buchen?

Das Zögern ist völlig verständlich. Häufige Gedanken sind:

„So schlimm ist es noch nicht…“
„Ich schaffe das allein…“
„Es ist mir unangenehm…“

Doch genau dieses Warten verschlimmert die Situation oft unnötig.

💡 Was ein erstes Gespräch wirklich bringt

Ein Termin bedeutet nicht, dass du dich festlegen musst.
Im Gegenteil:

✔ Du bekommst einen klaren Überblick
✔ Du erkennst konkrete nächste Schritte
✔ Du gewinnst wieder Kontrolle über deine Situation

Und vor allem:
👉 Du bist nicht mehr allein damit.

🔒 Vertraulich und ohne Verpflichtung

Gerade bei finanziellen Themen ist Vertrauen entscheidend.
Deshalb ist das Erstgespräch:

vertraulich
respektvoll
unverbindlich

Du entscheidest danach ganz in Ruhe, wie es weitergeht.

📅 Termin buchen – einfach und flexibel

Damit es für dich so unkompliziert wie möglich ist, kannst du deinen Termin direkt online auswählen – zu einer Zeit, die für dich passt.


Die Buchung dauert nur wenige Sekunden.

🚀 Warum du nicht warten solltest

Je früher du handelst, desto mehr Möglichkeiten hast du:

bessere Lösungen mit Gläubigern
weniger Druck und Stress
mehr Handlungsspielraum

Ein Termin heute kann dir Wochen oder Monate an Sorgen ersparen.

🤝 Fazit

Der erste Schritt ist oft der schwerste – aber auch der wichtigste.
von Johann Tillich 15. April 2026
Ein laufendes Insolvenzverfahren ist für Betroffene oft mit viel Stress und Unsicherheit verbunden. Wenn dann noch der Insolvenzverwalter ein Schreiben schickt und fordert, man möge doch bitte die jährliche Steuererklärung anfertigen und die Kosten für einen Steuerberater selbst tragen, ist die Verwirrung meist groß. Schließlich fehlt in der Insolvenz genau dafür das Geld. Doch ist diese Forderung überhaupt rechtens? Wir klären auf, wer im Insolvenzverfahren tatsächlich für die Steuererklärung zuständig ist und welche Pflichten auf beiden Seiten bestehen. Der rechtliche Grundsatz: Der Insolvenzverwalter übernimmt das Steuer(rudern) Viele Schuldner gehen davon aus, dass sie auch während der Insolvenz ihre Steuererklärung wie gewohnt selbst erstellen müssen. Das ist jedoch ein Irrtum. Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens geht die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis über das Vermögen auf den Insolvenzverwalter über (§ 80 Abs. 1 der Insolvenzordnung - InsO). Das hat direkte Auswirkungen auf die steuerlichen Pflichten: Gemäß § 34 Abs. 3 der Abgabenordnung (AO) tritt der Insolvenzverwalter steuerrechtlich an die Stelle des Schuldners. Das bedeutet konkret: Der Insolvenzverwalter ist verpflichtet, die Steuererklärungen für den Schuldner abzugeben, soweit diese das zur Insolvenzmasse gehörende Vermögen betreffen. Wer trägt die Kosten für den Steuerberater? Wenn der Insolvenzverwalter die Steuererklärung nicht selbst erstellen kann oder möchte, darf er dafür einen Steuerberater beauftragen. Die spannende Frage ist: Wer bezahlt das? Oft versuchen Verwalter, diese Kosten auf den Schuldner abzuwälzen. Das Gesetz sieht das jedoch anders. Die Kosten für die Erstellung der Steuererklärung durch den Verwalter oder einen von ihm beauftragten Dritten sind sogenannte Masseverbindlichkeiten (§ 55 Abs. 1 Nr. 1 InsO). Sie müssen also aus der Insolvenzmasse bezahlt werden und dürfen dem Schuldner nicht aus seinem unpfändbaren Einkommen (dem insolvenzfreien Vermögen) in Rechnung gestellt werden. Die Pflichten des Schuldners: Mitwirken ist Pflicht! Auch wenn der Schuldner die Erklärung nicht selbst erstellen muss, darf er sich nicht entspannt zurücklehnen. Ihn trifft eine umfassende Auskunfts- und Mitwirkungspflicht gemäß § 97 InsO. Das bedeutet für die Praxis: Unterlagen sammeln: Der Schuldner muss alle steuerlich relevanten Dokumente (Lohnsteuerbescheinigungen, Belege über Werbungskosten, Sonderausgaben etc.) sorgfältig aufbewahren. Informationen weitergeben: Diese Unterlagen müssen dem Insolvenzverwalter unaufgefordert, geordnet und fristgerecht zur Verfügung gestellt werden. Fragen beantworten: Bei Rückfragen des Verwalters oder des Finanzamts muss der Schuldner wahrheitsgemäß Auskunft geben. Wer dieser Mitwirkungspflicht nicht nachkommt, riskiert die Versagung der Restschuldbefreiung. Die Zusammenarbeit mit dem Verwalter ist hier also essenziell. Die wichtige Ausnahme: Das insolvenzfreie Vermögen Keine Regel ohne Ausnahme: Es gibt Situationen, in denen der Schuldner doch selbst für die Steuererklärung verantwortlich bleibt. Dies ist dann der Fall, wenn die Einkünfte absolut nichts mit der Insolvenzmasse zu tun haben. Ein typisches Beispiel ist die sogenannte "freigegebene selbstständige Tätigkeit". Wenn der Insolvenzverwalter die Selbstständigkeit des Schuldners aus dem Insolvenzverfahren freigibt, fallen die daraus erzielten Gewinne nicht in die Insolvenzmasse. Folglich ist der Verwalter für diesen Teil auch nicht steuerlich verantwortlich. Der Schuldner muss sich um die Versteuerung dieser Einkünfte selbst kümmern und auch die eventuellen Kosten für einen Steuerberater selbst tragen. Bei gemischten Einkünften (teilweise Insolvenzmasse, teilweise insolvenzfreies Vermögen) muss die Zuständigkeit oft im Detail zwischen Verwalter und Schuldner abgestimmt werden. Fazit: Rechte kennen und sachlich kommunizieren Sollte Ihr Insolvenzverwalter Sie auffordern, die Steuererklärung auf eigene Kosten erstellen zu lassen, geraten Sie nicht in Panik. Verweisen Sie sachlich auf die gesetzliche Regelung der §§ 34 AO und 80 InsO. Bieten Sie gleichzeitig Ihre volle Unterstützung bei der Zusammenstellung der Belege an. Ein kooperatives, aber bestimmtes Auftreten hilft meist, solche Missverständnisse schnell aus dem Weg zu räumen. Hier ist ein Musterbrief an den Insolvenzverwalter: Absender: [Ihr Vorname] [Ihr Nachname] [Ihre Straße und Hausnummer] [Ihre PLZ und Wohnort] Empfänger: [Name des Insolvenzverwalters / der Kanzlei] [Straße und Hausnummer] [PLZ und Ort] [Ort], den [Datum] Betreff: Erstellung der Einkommensteuererklärung für das Jahr [Jahr] Insolvenzverfahren über das Vermögen von [Ihr Name], Aktenzeichen:[Aktenzeichen des Gerichts] Sehr geehrte(r) Herr/Frau[Nachname des Insolvenzverwalters], ich nehme Bezug auf Ihre Aufforderung vom [Datum des Schreibens des Verwalters], in der Sie mich bitten, die Einkommensteuererklärung für das Jahr [Jahr] auf eigene Kosten anfertigen zu lassen und Ihnen einzureichen. Gerne unterstütze ich Sie bei der steuerlichen Abwicklung und komme meiner Auskunfts- und Mitwirkungspflicht gemäß § 97 InsO vollumfänglich nach. Sämtliche mir vorliegenden steuerlich relevanten Unterlagen und Belege für das betreffende Jahr werde ich Ihnen unverzüglich zur Verfügung stellen. Ich weise jedoch sachlich darauf hin, dass die rechtliche Verpflichtung zur eigentlichen Erstellung und Einreichung der Steuererklärung beim Insolvenzverwalter liegt. Gemäß § 34 Abs. 3 AO in Verbindung mit § 80 Abs. 1 InsO haben Sie als Insolvenzverwalter die steuerlichen Pflichten zu erfüllen, soweit diese das zur Insolvenzmasse gehörende Vermögen betreffen. Dies schließt die Pflicht zur Abgabe der Einkommensteuererklärung ein, was auch durch die ständige Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (u. a. BFH, Urteil vom 23.08.1994 – VII R 143/92) bestätigt wird. Sollten Sie für die Erstellung der Steuererklärung die Hilfe eines Steuerberaters in Anspruch nehmen, so stellen die hierfür anfallenden Kosten gemäß § 55 Abs. 1 Nr. 1 InsO Masseverbindlichkeiten dar. Eine Übernahme dieser Kosten aus meinem insolvenzfreien Vermögen oder eine Beauftragung eines Steuerberaters auf meine eigenen Kosten ist gesetzlich nicht vorgesehen und mir finanziell auch nicht möglich. Bitte teilen Sie mir mit, welche konkreten Unterlagen und Belege Sie für die Erstellung der Steuererklärung durch Ihr Haus noch benötigen. Ich werde Ihnen diese dann umgehend geordnet zukommen lassen. Sollte die geforderte Steuererklärung ausschließlich Einkünfte betreffen, die nicht in die Insolvenzmasse fallen (z. B. aus einer freigegebenen Tätigkeit), bitte ich um einen kurzen rechtlichen Hinweis Ihrerseits, da in diesem speziellen Fall die Erklärungspflicht bei mir läge. Für Rückfragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen [Ihre Unterschrift][Ihr gedruckter Name]
von Johann Tillich 13. April 2026
Lipsa lichidităților, întârzieri la încasări sau datorii care nu mai pot fi plătite pot duce rapid la o criză financiară. Dar ce înseamnă concret insolvența unei SRL? Și cum te poate ajuta Asociația pentru Securitatea Existenței și Consilierea în Datorii să gestionezi această situație în mod profesionist? Acest articol explică principalele etape și arată de ce sprijinul timpuriu este esențial. Ce înseamnă insolvența unei SRL O insolvență apare atunci când: – Societatea nu mai poate plăti facturile scadente; – Există o supraîndatorare; – Se prevede o lipsă iminentă de lichidități. Deoarece SRL‑ul este o persoană juridică distinctă, insolvența afectează în primul rând patrimoniul firmei, nu automat și averea personală a administratorului. Totuși, deciziile greșite pot duce la răspundere personală, de aceea acțiunea rapidă și corectă este vitală. Obligațiile administratorului în caz de insolvență Din momentul în care apare un motiv de insolvență, administratorul are maximum trei săptămâni pentru a depune cererea de deschidere a procedurii. O întârziere poate provoca: – răspundere personală, – consecințe penale, – pierderi financiare semnificative. Pentru a evita aceste riscuri, este recomandat să apelezi la consiliere profesională în domeniul datoriilor și insolvenței. Cum te ajută Asociația pentru Securitatea Existenței și Consilierea în Datorii Asociația oferă sprijin independent și practic pentru antreprenorii aflați în dificultate financiară. Obiectivul este redobândirea controlului și planificarea pașilor corecți pentru protejarea afacerii și a persoanei. Serviciile includ: – analiză financiară detaliată și evaluarea insolvenței; – dezvoltarea unor strategii de redresare sau restructurare; – medierea comunicării cu bănci, creditori și instituții publice; – pregătirea documentației pentru cererea de insolvență; – consiliere privind evitarea răspunderii personale; – asistență pe tot parcursul procedurii de insolvență. Acest sprijin ajută la evitarea greșelilor și la respectarea cerințelor legale – un avantaj major în momentele critice. Ce se întâmplă după depunerea cererii de insolvență După ce cererea este depusă, un administrator judiciar provizoriu preia controlul asupra patrimoniului societății. El verifică: – contractele în derulare, – datoriile și creanțele existente, – evidențele contabile, – viabilitatea modelului de afaceri. În funcție de rezultat, se decide dacă SRL‑ul este continuat, restructurat sau lichidat. Administratorul societății rămâne obligat să colaboreze, dar nu mai are libertatea deciziilor economice. De ce sprijinul timpuriu este esențial Mulți antreprenori speră că situația se va îmbunătăți de la sine și amână acțiunea. Totuși, consilierea timpurie oferă avantaje importante: – șanse mai mari de redresare sau reorganizare; – evitarea răspunderii personale; – procedură corectă și sigură din punct de vedere legal; – reducerea stresului și claritate în proces; – prevenirea deciziilor costisitoare. Asociația pentru Securitatea Existenței și Consilierea în Datorii este specializată în sprijinirea firmelor aflate în criză financiară – cu profesionalism, confidențialitate și soluții concrete. Concluzie: Gestionarea corectă a insolvenței unui SRL O insolvență de SRL nu reprezintă un eșec personal, ci un proces legal și previzibil. Cu sprijin profesionist, pot fi evitate greșelile și cresc șansele de redresare sau de închidere ordonată a afacerii. Asociația pentru Securitatea Existenței și Consilierea în Datorii oferă antreprenorilor suportul de care au nevoie exact atunci când contează cel mai mult – competent, independent și orientat spre rezultate. www.vfe-schuldenberatung.de Telefon:0813193298 Corina Muresan-Salvan - Consiliere în limba română
Junges Paar bei einer Schuldnerberatung
von Johann Tillich 10. April 2026
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